Die Geschichte der Firma Zesar.ch AG 

1926–2026: seit 100 Jahren anders arbeiten

Alles beginnt mit einer einfachen Intuition: Wenn man Materialien mit Präzision und Sorgfalt verarbeitet, kann man die Entwicklungen der Gesellschaft aktiv begleiten. Bei Zesar trägt uns diese Überzeugung durch die Jahrzehnte – vom Fahrrad bis zur Einrichtung von Schulen und industriellen Arbeitsräumen, mit einem gemeinsamen Leitgedanken: in der Schweiz zu produzieren, mit Sorgfalt und mit Blick auf Langlebigkeit.

2026 – Ein Jahrhundert Geschichte und ungebrochene Energie

Im Jahr 2026 feiert Zesar sein 100-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das kein Kapitel abschliesst, sondern für Kontinuität steht: die eines Unternehmens, das sich stetig weiterentwickelt, ohne seine Wurzeln zu vergessen.

Von Tavannes aus verfolgen wir weiterhin eine klare Vision: nachhaltige, flexible und praxisorientierte Lösungen für modernes Arbeiten zu entwickeln, um den konkreten Bedürfnissen von Bildungsinstitutionen und Industrieunternehmen heute wie morgen gerecht zu werden.

2023 – Anders lernen und arbeiten, ganz konkret

Im Jahr 2023 geht Zesar einen weiteren Schritt und strukturiert seinen Ansatz rund um die «Lern- und Arbeitsumgebung». Diese Vision steht für modulare und stimmige Räume, in denen Möbel und Einrichtung einen fliessenden Wechsel zwischen verschiedenen Nutzungsformen ermöglichen: Frontalunterricht, Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Einzelarbeit oder Rückzugssituationen. Ziel sind flexible, lebendige Räume, die mit den heutigen pädagogischen Anforderungen im Einklang stehen.

2022 – Wenn Innovation zur unmittelbaren Antwort wird

Innovation entsteht bei Zesar oft aus einer sehr pragmatischen Beobachtung: Was fehlt hier und jetzt, um besser arbeiten zu können?

Im Jahr 2022 wird dieser Ansatz mit der Entwicklung eines mobilen Mini-Studios konkret. In Rekordzeit während der Pandemie konzipiert, reagiert airtime auf eine Realität, die weltweit spürbar wurde: Videokonferenzen ermüden, isolieren und setzen Grenzen. Das Ziel ist klar: die Qualität, die Energie und das Erlebnis von Meetings zu verbessern und weit über die klassische Videotelefonie hinauszugehen.

2020 – Weitergeben, um nachhaltig aufzubauen

Ein Unternehmen, das Bestand hat, ist ein Unternehmen, das weitergeben kann.

Um die Zukunft der Gesellschaften der Gruppe zu sichern, überträgt Roland Zaugg sein Lebenswerk schrittweise an die F.G. Pfister Stiftung, die über ihre Aktiengesellschaft als Aktionärin beteiligt ist. Es handelt sich um eine langfristig ausgerichtete Stiftung, die mit ihrer «Initiative Schweiz» innovative Projekte in allen Sprachregionen des Landes unterstützt.

2019 – Agytec SA: Erweiterung des Know-hows

Jedes nachhaltige Wachstum basiert auf starken Kompetenzen.

Im Jahr 2019 ergänzt Agytec SA die Fachkompetenzen der Gruppe, insbesondere im Bereich der Verarbeitung von Edelstahl. Ein wichtiger Schritt, um den stetig steigenden Anforderungen verschiedener Einsatzbereiche gerecht zu werden und weiterhin in der Schweiz zu produzieren, mit Materialkompetenz als klarem Markenzeichen.

2015 – Ergonomie als Selbstverständlichkeit

Im Laufe der Jahre wird eines klar: Ein guter Arbeitsplatz besteht nicht nur aus einem formschönen Möbelstück. Er muss schützen, unterstützen und begleiten.

Im Jahr 2015 stärkt die Übernahme der ergoexpert SA die Gruppe nachhaltig im Bereich der Ergonomie. Eine Dimension, die in der Entwicklung zentral wird: Komfort, Gesundheit und Effizienz sind keine Zusatzoptionen, sondern grundlegende Anforderungen.

2009 – Eine Übernahme, ein Impuls, ein neues Kapitel

Im April 2009 übernimmt Roland Zaugg das Unternehmen mit 18 Mitarbeitenden. Ein entscheidender Schritt, getragen von einer klaren Idee: Zesar weiterzuentwickeln und gleichzeitig dem treu zu bleiben, was den Ruf des Unternehmens geprägt hat – nämlich Qualität, Zuverlässigkeit und Serviceorientierung, und dabei neue Perspektiven zu eröffnen.

1926 – Die Ursprünge: das Fahrrad, der Stahl und der Anpassungsgeist

Am Anfang steht das Fahrrad. Im Jahr 1926 produziert Zesar Ersatzteile und Stahlrahmen.

Dann folgt ein Wendepunkt: Holzbänke und Holzstühle werden nach und nach durch designorientierte Stahlmöbel ersetzt. Zesar erkennt diese Entwicklung und engagiert sich konsequent in diesem Bereich. Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit festigt das Unternehmen seine Position und spezialisiert sich im Laufe der Zeit auf die Produktion von hochwertigem Mobiliar.

Von Beginn an zeigt sich dieselbe Stärke: beobachten, verstehen, beherrschen und präzise fertigen.

100 Jahre später bleibt das Wesentliche bestehen: ein Schweizer Unternehmen, fest in seiner Region verankert, das konkrete Lösungen entwickelt – mit Anspruch, Klarheit und dem stetigen Bestreben, den Alltag nachhaltig zu verbessern.