Eine zu 100 % biologisch abbaubare Technik
Saype ist international für seine riesigen, direkt auf Gras gemalten Kunstwerke bekannt. Seine Technik basiert auf vollständig biologisch abbaubaren Farben aus eigener Entwicklung, die aus natürlichen Pigmenten wie Kreide und Holzkohle hergestellt werden. Sie beeinträchtigen weder den Boden noch die Vegetation.
Jedes Werk beginnt mit einer massstabsgetreuen Skizze, die mithilfe eines präzisen Rasters auf das Gelände übertragen wird. Der Künstler spielt mit der Perspektive, damit sich das Kunstwerk aus der Höhe und aus der Luft erschliesst.
Das Werk ist von Natur aus vergänglich: Es wird einige Tage bestehen, sich mit dem Wachstum des Grases und den Wetterbedingungen verändern und schliesslich verschwinden. Danach übernimmt die Natur wieder die Regie, und die Landschaft kehrt in ihren ursprünglichen Zustand zurück.
Ein Werk, dessen Motiv noch geheim bleibt
Das Motiv des Kunstwerks bleibt vorerst eine Überraschung. Es steht im Einklang mit den Werten, die Saype und Zesar am Herzen liegen, sowie mit der Region, die das Werk beherbergt, und wird vom Künstler selbst voraussichtlich um den 9. September enthüllt.
Dieses Projekt wird von Initiative Schweiz unterstützt. Weitere Informationen: https://www.initiative-schweiz.org/news/saype
Hundert Jahre in Tavannes
Zesar wurde 1926 gegründet und feiert dieses Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum. Das Festprogramm wird am Produktionsstandort fortgesetzt: Am 16. September findet in Anwesenheit von Saype ein Anlass für geladene Gäste aus dem Bildungsbereich und der Architektur statt, am 17. September ein Mikrotechnik-Frühstück in Partnerschaft mit der CEP und am 19. September 2026 ein Tag der offenen Tür für die Bevölkerung mit regionaler Verpflegung und einem Konzert von Carrousel.
Weitere Informationen: https://zesar.ch/100-jahre
Anreise: öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen
Die Strassen zum Chasseral sind in der warmen Jahreszeit stark befahren und am Pass gibt es keine Parkmöglichkeiten. Es wird empfohlen, das Werk von Saype zu Fuss oder mit dem Velo zu entdecken – ganz im Sinne dieser ortsschonenden Kreation.
Während der Realisierung ab dem 7. September kann die Öffentlichkeit den Künstler und sein Team von den Randbereichen des Geländes aus bei der Arbeit beobachten.
Mit dem Bus
Die beiden Linien, die den Pass direkt bedienen, verkehren samstags, sonntags und an Feiertagen bis zum 25. Oktober 2026. Die Fahrpläne finden Sie über diesen Link: https://busalpin.ch/regionen/chasseral/sommer
Zu Fuss
Zu Fuss anzureisen ist die schönste Art, das Werk zu entdecken:
- vom Hôtel du Chasseral: 20 Minuten über den markierten Wanderweg entlang des Grats
- von Nods via Hôtel du Chasseral: 2 Std. 10 Min., 5 km, 650 m positiver Höhenunterschied
- von Les Savagnières via Hôtel du Chasseral: 2 Std. 12 Min., 6,4 km, 530 m positiver Höhenunterschied
Mit dem Auto
Achtung: Am Pass gibt es keine Parkplätze. Die nächstgelegenen Parkmöglichkeiten befinden sich beim Hôtel Chasseral.
Vor Ort
Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen, gehen Sie weder entlang der Kantonsstrasse noch durch die Weiden, betreten Sie das Kunstwerk nicht, führen Sie Hunde an der Leine, nehmen Sie Rücksicht auf die Herden und respektieren Sie die Zäune.